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Graphik mit dem Namenszug von Dieter Hoffmann
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Aus: "Landkieker"/Wildeshausen, 05.08.2009

Crack Hoffmann Jazz-Quartett zum zweiten Mal im historischen Rathaussaal

Wildeshausen (eb) Neben Benny Goodman hätte auch sein langjähriger und weltberühmter Drummer Gene Krupa in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiern können. Aus diesem Grund hat das Crack Hoffmann Jazz-Quartett aus Rheinland-Pfalz seine Konzertreise in den Nordwesten Deutschlands unter das Motto „Remembering Benny Goodman und Gene Krupa“ gestellt. Am Freitag, 7. August ist das Quartett ab 20 Uhr im historischen Rathaussaal zu hören.

Nachdem das Quartett in 2007 in einem umjubelten Konzert seine Visitenkarte erstmals in Wildeshausen abgegeben hatte, ist jetzt erneut der Combo-Swing an der Reihe, vorgestellt von vier Klasse-Musikern, allen voran der Swing-Klarinettist Pierre Paquette und der Gene Krupa – Verehrer Dr. Peter Di Val am Schlagzeug.

Pierre Paquette ersetzt den kürzlich überraschend verstorbenen Klarinettisten Charles Höllering, den das Wildeshauser Publikum besonders ins Herz geschlossen hatte. Pierre Paquette ist Amerikaner und spielt bei vielen führenden europäischen Swing-Formationen. Im Jahre 2001 wurde er Baritonsaxofonist und Soloklarinettist bei der SWR Big Band. Als vielseitiger Instrumentalist – er spielt neben den genannten Instrumenten auch Flöte, Tenorsaxofon und Bass-Klarinette – hat er unter anderem mit bekannten Jazz-Musikern wie Buddy de Franco, Billy Mitchell, Scott Hamilton, Benny Waters, Butch Miles und Byron Stripling Konzerte gegeben.

Am Kontrabass erleben wir wieder die bezaubernde Lindy Huppertsberg, die 10 Jahre Mitglied der „Barrelhouse Jazzband“ aus Frankfurt war und heute die bekannteste Kontrabassistin in Europa ist. Ihr Vorbild, der legendäre Jazzbassist Ray Brown, gab ihr den ehrenvollen Namen „LADY BASS“. Sie ist auch für die geschmackvollen Gesangseinlagen im Quartett verantwortlich.

Last not least: der Bandleader und Pianist Dieter „Crack“ Hoffmann begann als Autodidakt seine erfolgreiche Amateur-Karriere bei den „Six Sounds“ in Bremen im Jahr 1961 und ist heute im Mainzer- und Frankfurter Raum ein gefragter Swing-Pianist in seinem eigenen Quartett, aber auch in anderen Bands.

Alte Benny Goodman-Titel wie „Flying Home“, “Memories of You”, “Stealin` Apples” werden uns an diesem Abend erfreuen und die Erinnerung an die große Swing-Ära, die auch eine Ära der kleinen Besetzungen war, wach halten. Keep swingin´ !!